Müllentsorgung: Zweckvereinbarung zwischen Landkreis und Stadt Mainz

 

Ab dem 1. Januar 2012 werden die Abfälle aus dem Landkreis Mainz-Bingen vom Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz abgefahren. Nachdem Kreistag und Stadtrat dem Vertragswerk zugestimmt hatten, unterzeichneten Landrat Claus Schick und der Mainzer Beigeordnete Wolfgang Reichel die Zweckvereinbarung in Ingelheim.

 
Beigeordneter Wolfgang Reichel (li.) und Landrat Claus Schick (re.) unterzeichnen die Zweckvereinbarung.

Die Regelung umfasst die Abholung von Rest-, Papier-, Bio- und Sperrmüll sowie die Kühlgerätesammlung im Landkreisgebiet. Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis wird sich durch die Kooperation nichts ändern, der bekannte Abfuhrrhythmus und auch der Leistungsumfang bleibt erhalten.

„Wir haben mit dieser interkommunalen Kooperation eine neue Tür aufgestoßen“, sagte Landrat Claus Schick, der die Vorteile der Zweckvereinbarung betonte: „Wir sorgen für stabile Gebühren, bieten sozialverträgliche Arbeitsplätze für die Region und in der Region. Ein wesentlicher Aspekt der Entsorgung bleibt in kommunaler Hand. Der Entsorgungsbetrieb der Stadt ist bekannt für seinen guten Service und wir sind sicher, dass dieser eins zu eins auf den Landkreis übertragen wird.“ Besonders wichtig sei ihm die Bereitschaft der Stadt Mainz, dass Mitarbeiter des derzeitigen Dienstleisters von der Stadt Mainz übernommen werden könnten. Durch das zusätzliche Abfuhrgebiet besteht nun bei der Stadt Personalbedarf und auch rund 20 neue Fahrzeuge müssen angeschafft werden.

Wolfgang Reichel betonte, dass diese Kooperation eine Ausweitung der bisherigen Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis bedeute. „Die Kommunen arbeiten schon beim Humuswerk Essenheim, bei der Nutzung des Müllheizkraftwerkes in Mainz und beim Entsorgungszentrum Budenheim zusammen. Die Menschen wissen, dass sie sich auf die öffentlichen Dienstleister verlassen können.“ Reichel lobte die „guten und konstruktiven Gespräche“ zwischen Stadt und Landkreis.

Quelle: Pressestelle des Landkreises Mainz-Bingen
02. Juli 2010