Warum braucht man eine Gleichstellungsbeauftragte

Männer und Frauen sind gleichberechtigt, gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Warum trotzdem eine Gleichstellungsbeauftragte? Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei Angelegenheiten mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Anerkennung ihrer gleichwertigen Stellung in der Gesellschaft haben.

In manchen Bereichen besteht immer noch ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis, denn:

  • Frauen sind in Entscheidungspositionen, ob in Wirtschaft oder Politik, deutlich unterrepräsentiert.
  • Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt immer noch ca. 23 % weniger als Männer.
  • Frauen erhalten im Durchschnitt fast 500,00 € weniger Rente als Männer.
  • Frauen tragen noch immer die Hauptbelastung bei der Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege älterer oder kranker Menschen, ohne angemessene gesellschaftliche Anerkennung. Berufliche Ausstiegszeiten von Frauen durch Erziehung oder Pflege sind dadurch deutlich länger.
  • Frauen fehlt oft die Möglichkeit, den Beruf mit den ihnen zugeordneten Familienpflichten zu vereinbaren.
  • Frauen werden immer wieder Opfer seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt.

Daher soll die Gleichstellungsbeauftragte:

  • Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von benachteiligten Menschen initiieren und durchführen.
  • Mit Frauengruppen und -verbänden zusammenarbeiten.
  • Im Dialog mit Verwaltungen, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien sein und die Interessen, insbesondere der Frau, bei kommunalen Entscheidungen vertreten.
  • Die Öffentlichkeit durch Informationsveranstaltungen, Broschüren, Presseartikel etc. über gleichstellungsrelevante Themen aufklären.

und damit

  • Den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zur Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann fördern.


Für wen ist die Gleichstellungsbeauftragte da?

Die Gleichstellungsbeauftragte ist Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde, insbesondere für alle, die:

  • sich in Partnerschaft und Familie, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Leben, in ihrer sozialen Situation benachteiligt fühlen,
  • konkrete Hilfestellungen benötigen oder Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte brauchen,
  • Informationen und Auskünfte benötigen,
  • Kontakte zu Frauengruppen oder Verbänden suchen,
  • Anregungen haben, wie die Situation von benachteiligten Frauen in der Verbandsgemeinde verbessert werden kann.


Alle Informationen und Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt!

Sie arbeitet dabei mit anderen Gleichstellungsbeauftragten zusammen:

Über Angebote der Gleichstellungsstelle des Landkreises Mainz-Bingen können Sie sich hier informieren. 

Aktuelle gesellschaftsrelevante Themen können z.B. sein:

  • Partnerschaft
  • Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie
  • Lebensplanung bei Ausstieg aus dem Berufsleben durch Elternzeit oder Pflege eines Angehörigen
  • Wiedereinstieg in den Beruf
  • Work-Life Balance
  • Gesundheitsthemen
  • Finanzthemen
  • Politische Themen
  • Interessen und Belange von weiblichen Unternehmerinnen
  • Gewaltprävention
  • …und noch vieles mehr.

Sprechen Sie mich an!!

Sie haben Fragen, Anregungen, Ideen oder interessante Vortrags- und Workshopthemen, welche ich in das Angebot mit aufnehmen sollte?

Bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Ich gebe Ihnen gerne weiterführende Informationen und beantworte Ihnen gerne Ihre Fragen.

Sie können persönliche Beratungsgespräche telefonisch oder per Mail mit mir vereinbaren. Ich unterstütze sie bei der Suche nach Lösungen und informiere Sie auch über die betreffenden hilfegebenden Einrichtungen in unserer Verbandgemeinde. 

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