Zisternenförderung

Schon seit 1995 bezuschusst die Verbandsgemeinde Nieder-Olm den Neubau von Zisternen. Das Förderprogramm stellt einen Anreiz zum Bau privater Anlagen dar. Mit einer Zisterne wird ein wichtiger Beitrag zur Schonung und zum Erhalt wertvoller Trinkwasservorkommen geleistet.

Angesichts immer länger andauernder Hitzeperioden stelle sich die Frage, wie eine Reduzierung von wertvollem Trinkwasser zur Gartenbewässerung erreicht werden kann. Eine Zisterne eigne sich laut Leininger-Rill hervorragend dafür. 

Das Durchschnittsvolumen der geförderten Zisternen der letzten 25 Jahre beträgt 7,9 m³, wobei die Spannweite der Zisternengröße von 3 bis 45 m³ variiert. 

Neben der Bezuschussung der Zisternen sowie der Ersparnis von Wasser- und Abwassergebühren wird ein weiterer Anreiz zum Einbau von Zisternen durch die teilweise Befreiung von den Gebühren für Niederschlagswasser geboten. Es besteht gegenüber den Abwasserwerken als auch dem Wasserversorgungsunternehmen eine Anzeigepflicht, sofern auch Brauchwasser im Haus, z.B. für die Toilettenspülung, aus der Zisterne entnommen wird. 

Der Zuschuss der Verbandsgemeinde Nieder-Olm für Zisternen beträgt 55 € pro m³ Speicherkapazität. Die Mindestgröße der Zisterne muss jedoch bei 3 m³ liegen und die Errichtung wird maximal mit 550€ bezuschusst. Bei einer Zisternenpflicht in Neubaugebieten kann nur die Differenz der Mindestgröße gefördert werden. Hierbei muss die Zisterne mindestens 3m³ größer sein als gefordert. Pro Kubikmeter Speichervolumen werden zusätzlich die Gebühren für 20 m² versiegelte Fläche erlassen. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm für Zisternen erhalten Sie bei der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Jutta Raumer, unter Telefon 06136/69-143.

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