Rollstuhlfahrer. Foto: Franz Metelec | Fotolia.com

Barrierefreie VG: Nachbegehung in Zornheim

Auf Initiative des Arbeitskreises „Barrierefreie Verbandsgemeinde Nieder-Olm“ finden seit dem Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat der VG Nieder-Olm regelmäßige Begehungen in den angehörigen Gemeinden statt, um Barrieren zu beseitigen. Die nächste Nachbegehung findet am 15. April in Zornheim statt. Interessierte sind eingeladen daran teilzunehmen und ihre Meinungen kund zu tun. Start ist am Zornheimer Rathaus um 10 Uhr.

Hintergrund ist, dass Menschen mit Behinderungen, Ältere oder in sonstiger Weise Beeinträchtigte im Alltag vielen Problemen begegnen, die für Menschen ohne Handicap und Jüngere vielfach keine Hürden darstellen. Die einfache Treppenstufe oder eine schwer einsehbare Kreuzung sind nur einige der Beispiele, die das Leben schwer machen können. 

Zu Gute kommen sollen die Optimierungen primär beeinträchtigten Menschen sowie gesundheitlich eingeschränkten Seniorinnen und Senioren. Aber auch alle Anderen sollen durch die Barrierefreiheit individuelle Vorteile erfahren, denn dort, wo man mit dem Rollstuhl gut zurecht kommt, hat man zu Fuß erst Recht keine Probleme. 

Rollstuhlrampen sind z.B. auch für junge Familien, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, eine deutliche Erleichterung. Spezielle für Rollstuhlfahrer niedrig angebrachte Taster an Fußgängerampeln sind zugleich auch für Kinder einfacher zu erreichen und tragen erheblich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Deutlichere und besser sichtbare Hinweisschilder werden auch von normal Sehenden schneller wahrgenommen und sind ebenfalls von Vorteil.

Foto: Franz Metelec | Fotolia.com
02. April 2015

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