Symbolbild Bauen. Foto: beermedia | Fotolia.com

Bautätigkeit in VG Nieder-Olm nach wie vor ungebrochen

Der Bauboom in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm hält an und die Bautätigkeit ist nach wie vor ungebrochen. "Im Vergleich zu 2012 und 2013 konnten wir im vergangenen Jahr kaum Veränderungen registrieren", so Erwin Malkmus, Erster Beigeordneter der VG und zuständiger Baudezernent.

Insgesamt 323 Bauprojekte gab es, was lediglich einen Rückgang im einstelligen Bereich bedeutet. Am meisten gebaut wurde in Nieder-Olm. Insgesamt 104 Vorhaben wurden hier verwirklicht. Dahinter folgen Stadecken-Elsheim (40), Ober-Olm (38), Klein-Winternheim (34), Essenheim und Zornheim (33) sowie Jugenheim (30) und Sörgenloch (11). 

Trotz der aktuell gleich bleibenden Zahlen rechnet Malkmus nach wie vor mittelfristig mit einem leichten Rückgang. Grund hierfür ist neben dem demografischen Wandel auch die Tatsache, dass neue Baugebiete nur noch vereinzelt in der bisherigen Größe umgesetzt werden können. "Schon alleine durch die räumlichen und örtlichen Gegebenheiten werden wir hier an unsere Grenzen stoßen", sagt Erwin Malkmus. 

"Nichts desto trotz werden wir versuchen, auch weiterhin den Zuzug in die Gemeinden zu ermöglichen", sagt Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Dies könne z.B. durch die Entwicklung einzelner Projekte innerhalb der Ortskerne, wie die Bebauung von eventuell noch brach liegenden Grundstücken, erfolgen.

Einen weiteren wichtigen Baustein sehen Spiegler und Malkmus zudem im neuen Flächennutzungsplan 2025, welcher sich gerade in der Entwicklung befindet. In gut zwei Jahren werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sein, um in den Gemeinden wieder neue Baugebiete ausweisen zu können.

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26. Januar 2015

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