Zwei Menschen im Dialog. Foto: Happy Art | fotolia.com

Die Seniorenbeauftragte informiert: Ab Juli: Verbesserungen bei Waisenrenten

Zum 1. Juli gibt es verbesserte Leistungen bei Waisenrenten: Einkommen wird auf die Waisenrente dann nicht mehr angerechnet. Und neu anzuerkennende Freiwilligendienste können neu zu einem Anspruch auf Waisenrente führen.

Volljährige Waisen können ab Juli neben der Waisenrente unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz profitieren davon rund 1 000 Waisen, die dann eine vorher weggefallene Rente wieder bekommen oder eine höhere Rente erhalten. Dafür müssen sie aber keinen Antrag stellen. Die Deutsche Rentenversicherung berechnet die betroffenen Waisenrenten rechtzeitig zum 1. Juli neu. Über die neue Rentenhöhe informiert die Rentenanpassungsmitteilung, die in nächster Zeit versandt wird.

Außerdem können ab Juli weitere nationale und internationale Freiwilligendienste zu einem Anspruch auf Waisenrente führen. Dazu zählen zum Beispiel der europäische Freiwilligendienst „Erasmus+“ oder der weltweite Freiwilligendienst „weltwärts“. Die jetzt anzuerkennenden Freiwilligendienste entsprechen denen, die auch zu einem Anspruch auf Kindergeld führen. Allerdings kann in diesen Fällen die Waisenrente länger als das Kindergeld gezahlt werden, nämlich bis zum 27. Lebensjahr. Wichtig ist hierbei: Entsteht durch die neuen Freiwilligendienste ein Anspruch auf Waisenrente, muss die Waise einen Antrag stellen.

Für die Antragstellung oder nähere Informationen wenden Sie sich bitte an das Seniorenbüro der Verbandsgemeinde: Monika Braun, 06136 69133 oder .

11. Juni 2015

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