Abflugtafel an einem Flughafen. Foto: Peter Atkins | Fotolia.com

Gutachten zu Terminal 3: Strohhalm für die Region

Als Strohhalm für die lärmgeplagte Rhein-Main-Region werten Bürgermeister Spiegler und der 1. Beigeordnete Erwin Malkmus die vom hessischen Verkehrsminister Al-Wazir vorgelegten Gutachten zur Notwendigkeit des Terminals 3.

Nach Einschätzung des Fluglärmbeauftragten Bernd-Olaf Hagedorn treffen die vorgelegten Gutachten den wunden Punkt der Fraport-Argumentation. Wachstum bei Passagierzahlen und Rückgang bei den Flugbewegungen stehen im eklatanten Widerspruch zu den Fraport-Prognosen, mit denen die Notwendigkeit des Flughafenausbaus belegt wurde. 

Das Passagierwachstum ist in den letzten zehn Jahren nur halb so hoch ausgefallen, wie von Fraport vorhergesagt. Die Zahl der Flugbewegungen ist glücklicherweise vom Höchststand 492.600 im Jahr 2007 auf rund 469.000 in 2014 zurückgegangen. Nach den Daten des Planfeststellungsbeschlusses für den Flughafenausbau hätte die Region 2014 schon unter 608.000 Flugbewegungen leiden sollen. 

Angesichts dieser Daten bleibt nur die Hoffnung, dass Fraport zur Vernunft kommt und auf das Baurecht für Terminal 3 verzichtet. "Der Region würde eine weitere Zunahme des unerträglichen Fluglärms erspart bleiben“, so Spiegler und Malkmus.

Foto: Peter Atkins | Fotolia.com
06. März 2015

Kommentar verfassen
No comments available.
Cookies optimise the provision of our services. By using our services you agree that we use cookies.
Einverstanden