Frau beim Heckenschnitt. Foto: Claudia Paulussen | fotolia.com

Hecken nur noch bis Ende Februar schneiden

Die ersten Kraniche sind auf dem Weg in ihre nördlichen Brutgebiete und morgens singen bereits die Amseln und Kohlmeisen. Unverkennbar steht der Frühling vor der Tür und mit ihm auch die Brutzeit unserer heimischen Vögel. Um die Tiere beim Nestbau oder beim Nisten zu schützen, dürfen laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen dem 1. März und dem 30. September grundsätzlich keine Hecken, lebende Zäune, Gebüsche oder anderen Gehölze abgeschnitten werden.

Lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen sind in dieser Zeit erlaubt. Dabei sollte vorher geprüft werden, dass sich keine Vogelnester in den Gehölzen befinden und die Tiere nicht beeinträchtigt werden. Bäume in Wäldern sind von diesem Verbotszeitraum ausgenommen, ebenso Bäume auf Kurzumtriebsplantagen oder auf gärtnerisch genutzten Grundflächen. Die Obstbäume im Garten und auf Obstplantagen können demnach auch später geschnitten werden. Dennoch gilt auch hier, dass wild lebende Tiere dabei nicht beeinträchtigt werden dürfen.

Quelle: Pressestelle des Landkreises Mainz-Bingen
Foto: Claudia Paulussen | fotolia.com
23. Februar 2015

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