Logo des Repair-Cafes.

Repair Café des Seniorenbeirates

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Nieder-Olm gründet ein Repair Café und hat für die vorbereitenden Arbeiten und die Gründung einen Arbeitskreis gebildet. Der Standort des Repair Cafés wird in Nieder-Olm sein, und zwar das Juhubu-Haus in der Pfarrgasse 5. Eingeschlossen in diese Initiative sind natürlich alle Ortsgemeinden. Der Start ist für April 2015 fest eingeplant.

Was macht man mit einem Toaster oder einem Mixer, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad nicht mehr rund läuft? Wegwerfen? Warum sollte man? Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde plant, einmal im Monat in seinem Repair Café die Möglichkeit zu geben, seine Geräte zu reparieren. Verschiedene Fachleute, die zu den Reparaturen anleiten, sollen geworben werden: Elektriker, Näherinnen und Fahrradmechaniker, ebenso wie Computer- bzw. Handy-Spezialisten und weitere mehr.

Der Arbeitskreis des Seniorenbeirates zur Gründung der Repair Cafés der Verbandsgemeinde Nieder-Olm vor dem Juhubu-Haus. Im Foto von links: Eberhard Rathgeb,  Hildegund Heucher, Josette Hub-Diehm, Karin Schneider und Jürgen Klute. Nicht im Bild ist Wendelin Schultheis.Der Arbeitskreis des Seniorenbeirates zur Gründung der Repair Cafés der Verbandsgemeinde Nieder-Olm vor dem Juhubu-Haus. Im Foto von links: Eberhard Rathgeb,  Hildegund Heucher, Josette Hub-Diehm, Karin Schneider und Jürgen Klute. Nicht im Bild ist Wendelin Schultheis.

Die Besucher des Repair Cafés bringen ihre beschädigten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Fahrräder, Kleidung, Spielzeug … alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt. Schon gemachte Erfahrungen aus bestehenden Repair Cafés, beispielsweise in Mainz oder Nackenheim, bestätigen dies. Die Arbeiten sind grundsätzlich kostenlos. Wartezeiten werden bei Kaffee und Kuchen überbrückt. Spenden sind willkommen. 

Indem sie Werbung fürs Reparieren machen, möchten die Initiatoren zur Reduzierung der Müllberge beitragen. Das ist  sehr notwendig, denn in Deutschland wird unfassbar viel weggeworfen. Auch Gegenstände, die fast noch intakt sind und die nach einer kleinen Reparatur wieder zu gebrauchen wären. Leider steckt dieses Denken kaum mehr in den Köpfen vieler Menschen und  im System. Eine Reparatur spart Geld und kostbare Rohstoffe und trägt zur Reduzierung des CO2-Ausstosses bei. Mit dem Repair Café sollen diese Ideen gefördert und in die Bevölkerung getragen werden. 

Das Repair Café ist außerdem dazu gedacht, Menschen auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. So sollen sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten vorhanden sind und in ihnen selbst stecken. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Motto der Repair Café-Bewegung. Sie kann einen wertvollen Beitrag leisten zur Integration von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlingen. Wenn man gemeinsam mit einer bis dahin unbekannten Person ein Fahrrad, einen CD-Player oder ein Laptop repariert bzw. eine Hose geflickt hat, sieht man diese auf der Straße mit anderen Augen. Begegnungen  werden geknüpft und schöne Kontakte  gepflegt. 

Die Idee ist in den Niederlanden entstanden und breitet sich zur Zeit in Deutschland mit bereits über 60 Repair Cafés aus. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.repaircafe.de.   

Für unser Repair Café in Nieder-Olm sucht der Seniorenbeirat Mitstreiter, Mitreparierer, Mithelfer.

Wenn Sie diese Idee unterstützen und mitarbeiten möchten oder Fragen haben und weitere Erklärungen möchten, können Sie sich gerne melden beim Seniorenbeirat Eberhard Rathgeb, Tel. 06130-6041, e-mail: oder Jürgen Klute, Tel. 06136-45948,  e-mail: .

Laden Sie sich für mehr Infos den Flyer herunter!

Flyer des Repair-Cafes.

20. Januar 2015

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