Achtung!

Vorsicht vor Anzeigenhaien und unseriösen Schreiben

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm warnt aktuell wieder einmal vor so genannten "Anzeigenhaien", welche versuchen, überteuerte Annoncen an den Mann zu bringen. Zudem wird auf eine weitere Abzockmasche hingewiesen, bei der amtlich aussehende Schreiben verschickt werden, letztendlich aber nichts anderes als überteuerte Anzeigenverträge sind.

Konkret bekannt ist mindestens ein Fall, bei dem einem Nieder-Olmer Unternehmen von der PrintMediaService Ltd. mit Sitz in London vorgegaukelt wurde, man erstelle eine "Bürgerinfofolder" für die Stadt Nieder-Olm. Tatsächlich wird jedoch nur ein Faltblatt mit einer Auflagenstärke von 500 Stück für die Postleitzahlregion 55 erstellt. Ein Werbeeffekt dürfte sich dadurch nicht einstellen. 

Höchste Vorsicht ist auch bei den erwähnten amtlich aussehenden Schreiben geboten. Diese wirken auf den ersten Blick durch die Überschrift "Gewerbeauskunft-Zentrale" sowie den Begriff "Gewerberegistrat" und der Anbringung eines fiktiven Wappens fast wie ein behördlicher Brief. Die Adressaten werden darin gebeten, ihre Daten zu korrigieren und zu ergänzen. Dies sollte man jedoch in keinem Fall tun, da man ansonsten einen kostenpflichtigen Internet-Branchenbuch-Eintrag bucht. 

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm weist ausdrücklich darauf hin, dass momentan keine Anzeigenkunden für Publikationen akquiriert werden. Zudem können sich Verlage, die im kommunalen Auftrag unterwegs sind, stets durch ein Empfehlungsschreiben des Bürgermeisters oder des Stadtbürgermeisters ausweisen. Bitte prüfen Sie etwaige Anzeigenschaltungen vor Vertragsunterzeichnung äußerst sorgfältig. Per Fax oder Mail zugesandte Auskünfte sollten Sie nicht ungeprüft unterzeichnen. 

Für Rückfragen steht Ihnen die Verbandsgemeindeverwaltung unter 06136 69113 oder per Mail unter gerne zur Verfügung.

06. Mai 2015

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