Geldscheine. Foto: aboutpixel.de | Nachbauer

Zuschuss für Erweiterung des Juhubu-Hauses

Die Stadt Nieder-Olm kann sich über eine Zuwendung aus dem Landesprogramm "Städtebauliche Erneuerung" in Höhe von 200.000 EUR freuen. Laut Stadtbürgermeister Dieter Kuhl werden die bewilligten Gelder vorrangig für die funktionale Verbesserung des Juhubu-Hauses eingesetzt.

Vor 40 Jahren als Jugendhaus in Selbstverwaltung installiert, haben sich die Anforderungen an das Juhubu-Haus seitdem enorm gewandelt. Zwar sei das Nutzungsbild des Hauses nicht grundlegend verändert worden, aber es habe eine deutliche Ausweitung des Angebotes gegeben. "Die Seniorenarbeit stellt mittlerweile mit 65 % den Schwerpunkt dar", so Dieter Kuhl. Aus diesem Aspekt heraus seien ganz andere Erfordernisse an das Gebäude zu stellen.

Heutige Standards zum Beispiel an die Barrierefreiheit seien bei der letzten Teilmodernisierung im Jahre 1997 nicht berücksichtigt worden. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, sei eine funktionale Verbesserung unausweichlich.

Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (Mitte) präsentiert gemeinsam mit Architekt Gerold Diehl (rechts) und Bernd Hofmann (links) von der Verbandsgemeindeverwaltung die Pläne für den Umbau des Juhubu-Hauses.Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (Mitte) präsentiert gemeinsam mit Architekt Gerold Diehl (rechts) und Bernd Hofmann (links) von der Verbandsgemeindeverwaltung die Pläne für den Umbau des Juhubu-Hauses.

Laut Erwin Malkmus, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und zuständiger Baudezernent, ist es geplant, eine barrierefreie Zuwegung herzustellen. Zum anderen soll die vorhandene Küchenzeile in einen neuen Anbau verlegt werden. "Durch die räumliche Trennung wird es zukünftig möglich sein, die Küche zu nutzen, ohne dass eine Störung der eigentlichen Veranstaltung erfolgt", erläutert Malkmus die Vorteile des Konzepts. Die Kosten für die Erweiterung schätzt er auf ca. 210.000 EUR.

Den Baubeginn datieren Kuhl und Malkmus auf die 43. Kalenderwoche. Nach gut sechs Monaten sollen die Arbeiten beendet sein. "Wir rechnen damit, dass das Haus allerspätestens Anfang Mai den Bürgerinnen und Bürgern wieder vollumfänglich zur Verfügung steht", so der Stadtbürgermeister.

Titelfoto: aboutpixel.de | Nachbauer
09. Oktober 2015

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