Nachtflugverbot. Foto: cirquedesprit | Fotolia.com

183 Unterschriften übergeben - Frankfurter Mahnruf gegen Fluglärm

183 Unterschriften unter den Frankfurter Mahnruf sind in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm gesammelt worden. Der vielbeachtete Mahnruf zu den Gesundheitsgefahren durch Fluglärm lag zwei Monate in den Ortsgemeinden und in der Verbandsgemeinde zur Unterzeichnung aus.

Der gesetzliche Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Fluglärm muss deutlich verbessert werden. Die Ergebnisse der NORAH-Studie dürfen nicht klein- oder schöngeredet werden. Politik und Flughafen müssen handeln!, fordert das Expertengremium des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann in dem Mahnruf.

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Fluglärm, der Zunahme ernster Erkrankungen wie Depression, Herzschwäche, Verschlechterung des Verlaufs schwerer Herz- und Kreislauferkrankungen und die verzögerte schulische Entwicklung unserer Kinder wird durch die NORAH-Studie eindeutig belegt. Dem Versuch, die Ergebnisse der Studie kleinzureden und zu verniedlichen müsse nachdrücklich entgegen getreten werden.

Die zentralen Forderungen lauten:

  • Striktes Nachtflugverbot - und nicht nur eine Nachtflugbeschränkung - für die gesetzliche Nacht von 22 bis 6 Uhr
  • Etablierung von verbindlichen lokalen Lärmobergrenzen, die zu einer Reduzierung des aktuellen Fluglärmpegels führen
  • Gesundheitsschutz der Bevölkerung vor Auslastungsinteressen: Das muss die Maxime der Politik sein!

Unterstützt wurde der Frankfurter Mahnruf auch von Bürgermeister Ralph Spiegler, dem Ersten Beigeordneten Erwin Malkmus sowie dem Fluglärmbeauftragten Bernd-Olaf Hagedorn. Die Unterschriften wurden dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann übergeben.

Foto: cirquedesprit | Fotolia.com
Text: BOH
11. April 2016

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Verbandsgemeinde
Nieder-Olm
Pariser Straße 110
55268 Nieder-Olm
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