Nachtflugverbot. Foto: cirquedesprit | Fotolia.com

Frankfurter Mahnruf gegen Fluglärm liegt in VG und Ortsgemeinden aus

Der vielbeachtete Mahnruf zu den Gesundheitsgefahren durch Fluglärm liegt ab sofort in den Ortsgemeinden und in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zur Unterzeichnung aus. "Der gesetzliche Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Fluglärm muss deutlich verbessert werden. Die Ergebnisse der NORAH-Studie dürfen nicht klein- oder schöngeredet werden. Politik und Flughafen müssen handeln!", fordert das Expertengremium des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann.

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Fluglärm, der Zunahme ernster Erkrankungen wie Depression, Herzschwäche, Verschlechterung des Verlaufs schwerer Herz- und Kreislauferkrankungen und die verzögerte schulische Entwicklung unserer Kinder wird durch die NORAH-Studie eindeutig belegt. Dem Versuch, die Ergebnisse der Studie kleinzureden und zu verniedlichen müsse nachdrücklich entgegen getreten werden.

Die zentralen Forderungen lauten:

  • Striktes Nachtflugverbot - und nicht nur eine Nachtflugbeschränkung - für die gesetzliche Nacht von 22 bis 6 Uhr
  • Etablierung von verbindlichen lokalen Lärmobergrenzen, die zu einer Reduzierung des aktuellen Fluglärmpegels führen
  • Gesundheitsschutz der Bevölkerung vor Auslastungsinteressen: Das muss die Maxime der Politik sein!

Unterstützt wird der Frankfurter Mahnruf auch von Bürgermeister Ralph Spiegler, dem Ersten Beigeordneten Erwin Malkmus sowie dem Fluglärmbeauftragten Bernd-Olaf Hagedorn. Sie alle rufen gemeinsam dazu auf, die Erklärung zu unterzeichnen, damit die Verantwortlichen endlich handeln.

Die Unterschriftenlisten liegen bis zum 29. Februar 2016 aus.

Text: Bernd-Olaf Hagedorn, Fluglärmbeauftragter
Foto: cirquedesprit | Fotolia.com
18. Januar 2016

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Anschrift:
Verbandsgemeinde
Nieder-Olm
Pariser Straße 110
55268 Nieder-Olm
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