Nachtflugverbot. Foto: cirquedesprit | Fotolia.com

Keine Ausnahmen vom Nachtflugverbot

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm widerspricht scharf den Forderungen der Fraport AG, weitere Ausnahmegenehmigungen vom Nachtflugverbot zuzulassen. „Die Nachtruhe ist kurz genug! Die schon jetzt gültigen Ausnahmen für verspätete Starts und Landungen sind mehr als ein Ärgernis. Weitere Ausnahmen darf es nicht geben“, fordert Bürgermeister Ralph Spiegler.

Ende Juli konnten nach einem Unwetter trotz Ausnahmegenehmigung bis 24:00 Uhr 7.000 Passagiere nicht mehr in Frankfurt starten. Die Fraport nahm das zum Anlass, zusätzliche Ausnahmegenehmigungen vom Nachtflugverbot zu fordern. 

Nach Ansicht von Bürgermeister Spiegler hat Fraport ein schäbiges Spiel mit den Passagieren gespielt. Anstatt die Flüge gleich auf den nächsten Morgen zu verschieben, hat sie ihnen vorgegaukelt noch starten zu können, um anschließend politischen Druck für mehr Ausnahmen vom Nachtflugverbot aufzubauen.

Die Nachtabflugrouten führen auch über die Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Schon jetzt schwillt der Verkehr von 22:00 bis 23:00 Uhr häufig an. „Die Nachtruhe darf nicht noch weiter durchlöchert werden. Die Zeit ohne Fluglärm ist jetzt schon zu knapp bemessen. Notwendig ist ein Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 Uhr“, so Spiegler, der 1. Beigeordnete Erwin Malkmus und der Fluglärmbeauftragte Bernd-Olaf Hagedorn.

Text: BOH
Foto: cirquedesprit | Fotolia.com
13. September 2016

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