Abflugtafel an einem Flughafen. Foto: Peter Atkins | Fotolia.com

Kritik an Billigfliegern in Frankfurt

Mit der Anwerbung von Ryanair wird die Fehlentwicklung des Frankfurter Flughafens fortgesetzt. „Auch noch den Marktführer der Billigflieger nach Frankfurt zu holen, bedeutet mehr Fluglärm für die Anwohner rings um den Rhein-Main-Flughafen. Fraport greift nach jedem Strohhalm, um mehr Verkehr für den überdimensionierten Flughafenaufbau zu generieren“, kritisiert Bürgermeister Ralph Spiegler.

Nach der Abnahme der Starts und Landungen und den aktuell sinkenden Fluggastzahlen gerät Fraport in Erklärungsnot für den Flughafenausbau. Der unnötige Bau von Nordwest-Landebahn und Terminal 3 führt jetzt dazu, dass Frankfurt Rhein-Main mit anderen deutschen Flughäfen um mehr Flugverkehr konkurriert. Flughafen-Überkapazitäten werden ein teures Vergnügen für die Steuerzahler und belasten die Umwelt.

Flugzeug der Ryanair-Flotte. Foto: Ingo Büsing | pixelio.deMöchte bald auch in Frankfurt landen: die irische Billig-Fluglinie Ryanair.

Statt Billigflieger anzuziehen sollten sinkende Flugbewegungen genutzt werden, um die Anwohner von Fluglärm zu entlasten. Tagesrand und Nacht könnten von startenden und landenden Flugzeugen verschont werden. Notwendig ist ein Nachtflugverbot von 22:00 bis 6:00 Uhr“, begründen Ralph Spiegler, der 1. Beigeordnete Erwin Malkmus und der Fluglärmbeauftragte Bernd-Olaf Hagedorn ihre Kritik.

Text: BOH
Foto: Ingo Büsing | pixelio.de
Titelfoto: Peter Atkins | Fotolia.com
7. November 2016

Kommentar verfassen
Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Anschrift:
Verbandsgemeinde
Nieder-Olm
Pariser Straße 110
55268 Nieder-Olm
Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Einverstanden