Straßenbahn und Bus. Foto: fotolia.de | y2h

Verbesserung des ÖPNV in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zum Fahrplanwechsel im Dezember

Ab Dezember diesen Jahres können sich die Bürger der Verbandsgemeinde auf ein verbessertes ÖPNV Angebot freuen. Die Einführung der Mainzelbahn zieht viele Veränderungen mit sich, die auch Auswirkung auf den ÖPNV in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm haben wird.

„Gemeinsam mit der ORN, der MVG und dem Landkreis Mainz-Bingen haben wir mit unseren Ortsgemeinden Essenheim, Ober-Olm, Klein-Winternheim und der Stadt Nieder-Olm ein gutes Konzept für die Verbesserung des ÖPNV Angebotes in der Verbandsgemeinde erarbeitet“, so Bürgermeister Ralph Spiegler.

Für alle Ortsgemeinden ergibt sich somit eine deutliche Verbesserung der Anbindung Richtung Mainz (ZDF, Schulzentrum/Einkaufszentrum Lerchenberg und die Mainzelbahn) sowie Richtung Nierstein. Hieraus ergibt sich nun auch die Möglichkeit für Schüler aus der Verbandsgemeinde, die Realschule Nierstein zu erreichen.

Die Linie 66, die bislang von Mainz-Hechtsheim über Zornheim bis nach Nieder-Olm (Selztalcenter) fährt, soll zukünftig weiter geführt werden über Essenheim, Ober-Olm und Klein-Winterneim bis nach Mainz-Lerchenberg mit Anschluss an die Mainzelbahn im stündlichen Takt.

„Für die Stadt Nieder-Olm ergibt sich eine erhebliche Verbesserung der internen ÖPNV Erschließung, da der Weinbergring Nieder-Olm nun endlich auch angefahren wird“, erläutert Stadtbürgermeister Dieter Kuhl.

Ebenso profitieren die Ortsgemeinden Essenheim, Ober-Olm sowie Klein-Winternheim von der neuen Verkehrsführung.

„In Essenheim wird zum Fahrplanwechsel ab Dezember 2016 das Neubaugebiet Domherrngärten 1 und 2 angeschlossen, die geplanten Bushaltestellen sind einsatzbereit“, erklärt Ortsbürgermeister Hans-Erich Blodt.

Begeistert ist auch Ortsbürgermeisterin Doris Leininger-Rill:“Die Ober-Olmer Bürger können nun erstmals ohne Umsteigen nach Nieder-Olm ins Zentrum oder ins Gewerbegebiet fahren."

„In Klein-Winternheim wird nicht nur der Quellborn und das Neubaugebiet längs der Mainzer Straße, sondern auch das Gewerbegebiet Am Berg gut angeschlossen und damit auch die direkte Anbindung an die Mainzelbahn gewährleistet sein“, freut sich Ortsbürgermeisterin Ute Granold.

„Die zusätzlichen Betriebskosten hierfür teilen sich die Stadt Nieder-Olm und die Ortsgemeinden mit dem Landkreis Mainz-Bingen wovon der Landkreis 2/3 übernimmt und die Ortsgemeinden 1/3 der Kosten tragen“, erläutert der 1. Kreisbeigeordnete Adam Schmitt.

Ebenso wird ab Dezember 2016 die Linie 652 (Kreisquerverbindung) erweitert.

Damit ist es möglich, eine regelmäßige ganztägige Anbindung des Mittelzentrums Nieder-Olm von Klein-Winterheim, Nieder-Olm und Sörgenloch über die „Gau-Gemeinden“ und Nierstein bis nach Oppenheim zu gewährleisten.

Die Nachtbuslinie 90 der MVG entfällt zu Gunsten der Mainzelbahn. Diese wurde von den Bürgern vor allem in den Ortsgemeinden Ober-Olm und Klein-Winternheim als Nachtbus an den Wochenenden genutzt.

Nach intensiven Gesprächen mit der MVG, der ORN, dem Landkreis und der Verbandsgemeinde soll dieses Angebot weiterhin für die Einwohner der Gemeinden durch die Linie 91 zur Verfügung stehen.

Die Kosten hierfür teilen sich die betroffenen Ortsgemeinden Klein-Winternheim und Ober-Olm.

Durch den Wegfall der Linie 68 werden die Ortsgemeinden Ober-Olm und Klein-Winternheim weiterhin durch die Linie 54 an der Stadt angebunden sein, hierüber sind die beiden Ortsbürgermeisterinnen sehr erleichtert.

Ralph Spiegler dankt allen Beteiligten für die zukunftweisenden Entscheidungen und die tatkräftige Unterstützung.

Foto: fotolia.de | y2h
10. Oktober 2016

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