Ein Mann denkt an Häuser. Foto: beermedia | Fotolia.com

Zeichen in Nieder-Olm stehen weiter auf Wachstum

Ab Sommer 2017 stehen die Zeichen in der Stadt Nieder-Olm weiter auf Wachstum. Bis dahin wird das Gebiet Weinberg V aller Voraussicht nach Baureife erlangt haben und die etwa 100 bis 110 Bauplätze können bebaut werden.

Einen wichtigen Schritt auf diesem Weg machten jetzt Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (SPD), der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Erwin Malkmus (FWG), sowie die Spitzen der Sparkassen Mainz, Thorsten Mühl und Lutz Langen, sowie Rhein-Nahe, Klaus Frauenkron und Peter Scholten. Im Ratssaal der Verbandsgemeinde unterschrieben sie den städtebaulichen Entwicklungsvertrag: „Das ist jetzt der endgültige Startschuss für Weinberg V“, sagte Dieter Kuhl. Jetzt geht es an den Bebauungsplan und die Erschließung.

Peter Scholten (SK Rhein-Nahe), Dieter Kuhl (Stadt Nieder-Olm), Erwin Malkmus (VG Nieder-Olm) und Thorsten Mühl (SK Mainz) bei der Unterzeichnung der Erschließungsverträge (vordere Reihe, v.l.n.r.). In der hinteren Reihe stehen Klaus Frauenkron (SK Rhein-Nahe) und Lutz Langen (SK Mainz).Peter Scholten (SK Rhein-Nahe), Dieter Kuhl (Stadt Nieder-Olm), Erwin Malkmus (VG Nieder-Olm) und Thorsten Mühl (SK Mainz) bei der Unterzeichnung der Erschließungsverträge (vordere Reihe, v.l.n.r.). In der hinteren Reihe stehen Klaus Frauenkron (SK Rhein-Nahe) und Lutz Langen (SK Mainz).

Acht Hektar groß ist das Gelände zwischen Weinberg IV und Rheinhessenblick/Sonnenhof sagte Erwin Malkmus, der zudem einen Blick auf die zu erwartenden Investitionssummen warf: Alleine für Erschließung und Grundstückskauf sind rund 15 Millionen Euro fällig. Zählt man den Häuserbau dazu, rechnet er mit einem Investitionsvolumen von etwa 100 Millionen Euro – ein enormer Wirtschaftsfaktor. Auch infrastrukturell muss nachgelegt werden: Zum einen wird es im Gebiet eine Kindertagesstätte samt Mehrgenerationenräumen geben. Angeschlossen an den Weinbergring wird das Gebiet über eine eigene Zufahrt. Außerdem muss noch im alten Stadtgebiet nachgelegt werden: Im Teufelspfad und in der Pariser Straße vom Kreisel in Richtung Feuerwehr muss der Kanal ausgebaut werden: „Das ist aber in dem gesamten Paket schon einkalkuliert.“ 

Dass das Baugebiet ein Erfolg wird, daran zweifeln Kuhl und Malkmus mit Blick auf das Vorgänger-Gebiet Weinberg IV nicht: „Die Bauplätze dort gingen weg wie geschnitten Brot“, sagte er. Und der Siedlungsdruck sei nach wie vor sehr hoch. Für das jetzige Gebiet liegen demnach ebenfalls schon 400 Anfragen vor. „Nieder-Olm bleibt eine junge Stadt und darf weiterwachsen. Das festigt unseren Wohn- und Wirtschaftsstandort.“ Die Bauplätze werden wahrscheinlich zwischen 400 und 700 Quadratmeter groß, die Preise werden sich erst ergeben, wenn das Gelände von den Alteigentümern erworben wurde. Die haben übrigens ein Vorkaufsrecht beim Kauf der Bauplätze. Gleich danach kommt ein Vorschlagsrecht der Stadt für Nieder-Olmer, die bisher noch nicht über grund und Boden verfügen.  

Entwickelt wird das Gebiet von den beiden regionalen Sparkassen Rhein-Nahe und Mainz. Eine Zusammenarbeit, über die sich die kommunalen Vertreter freuten: Mit der Sparkasse Rhein-Nahe hat die Stadt bereits das Baugebiet Weinberg IV entwickelt, „überaus erfolgreich“, wie der Stadtbürgermeister sagte, der zudem eine „hervorragende Zusammenarbeit“ lobte. Jetzt kommt noch die Sparkassen Mainz hinzu. „Wir sind froh darüber, dass wir hier weiterarbeiten können“, sagte Rhein-Nahe-Vorstandschef Peter Scholten, dessen Institut 60 Prozent der Aufgaben übernimmt. Und sein Mainzer Kollege Thorsten Mühl machte eine „partnerschaftliche, vertrauensvolle und offene“ Zusammenarbeit aus: „Vom Erfolg bin ich überzeugt.“ 

Titelfoto: beermedia | Fotolia.com
Text: Bardo Faust, Stadt Nieder-Olm
23. Februar 2016

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