Neue Mitte Essenheim.

Landeszuschuss für Essenheims Neue Mitte

Essenheim putzt sich heraus: mit der Neugestaltung der Dorfmitte soll ein Schmuckstück im Zentrum der Gemeinde entstehen. Der finanzielle Grundstock hierfür ist gelegt. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst das Vorhaben mit 660.000 Euro. Rund 1 Million Euro werden von der Ortsgemeinde getragen.

"Zentraler Anlauf- und Treffpunkt soll der neu entstehende Dorfplatz werden", so Hans-Erich Blodt, Ortsbürgermeister von Essenheim. Dieser könne bei Gemeindefesten vielfältig genutzt werden und für ein angenehmes Ambiente sorgen.

Gemäß dem Siegerentwurf des Planungsbüros sind zur Begrenzung des Platzes zwei neue Bauten vorgesehen, welche sich in die vorhandene Bebauung harmonisch eingliedern. Diese sollen nach den Vorstellungen Blodts ein Hotel sowie eine Bankfiliale, Medizinische Einrichtungen und Büros beherbergen. "Das alles sind wichtige Element, die zum Gelingen beitragen", so Blodt.

Auch der Aufgang zur Kirche wird anders gestaltet. "Durch die neue Ausrichtung der repräsentativen Treppenanlage wird die Kirche Ausgangspunkt und Ziel beim Flanieren durch den neugestalteten Dorfmittelpunkt. Kulissenartig inszeniert der Treppenaufgang die St. Mauritiuskirche als Szenerie für Hochzeiten, Taufen oder Kirchenfeste", heißt es in der Baubeschreibung des Planungsbüros.

Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und der Erste Beigeordnete Erwin Malkmus freuen sich auf die Entstehung von Essenheims Neuer Mitte.

"Der neue Dorfmittelpunkt wird sich positiv auf das Gemeindeleben auswirken", ist sich Ralph Spiegler sicher. Als Paradebeispiel nannte er die vor einigen Jahren erfolgte Neugliederung der Stadtmitte Nieder-Olms. "Der dortige Rathausplatz hat seitdem eine spürbare Belebung erfahren und ist mit Eisdiele und Wochenmarkt ein wichtiger Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger geworden."

Auch Erwin Malkmus steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Besonders lobenswerte Worte findet der Baudezernent für die architektonische Gestaltung und das Gesamtkonzept des Platzes: "Mit dem Anspruch, die neuen Gebäude baulich in ihrer Höhe sowie in ihrer Formgebung an die vorhandene Bebauung anzupassen, liegen die Planer absolut richtig", so Malkmus. Dies sei Garant dafür, dass das gesamte Ensemble auch in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz erfahre.

15. Mai 2017

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