Demonstranten gegen Fluglärm. Foto: okalinichenko | Fotolia.com

VG-Bus zur Montags-Demo

Auch an der 200. Montagsdemonstration gegen Fluglärm nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm teil. Ein eigener Reisebus fuhr von der Stadt Nieder-Olm aus über Essenheim, Ober-Olm und Klein-Winternheim zum Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.

An der Montagsdemonstration nahmen je nach Schätzung zwischen 1.200 und 1.700 Protestierende aus den Kommunen rund um den Frankfurter Flughafen teil. Auch zahlreiche Politiker nahmen teil oder schickten Grußworte. Aus der VG war die Ober-Olmer Ortsbürgermeisterin Doris Leininger-Rill mit dabei. Hauptredner Uwe Hiksch von den NaturFreunden Berlin e.V. stellte den Zusammenhang von Lärmschutz und Umwelt- und Naturschutz her und hob die besondere Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement für Fortschritte im Umweltschutz her.

Er unterstützte die Forderungen der Fluglärm-Bürgerinitiativen für ein absolutes Nachtflugverbot von 22:00 bis 6:00 Uhr und eine Reduzierung der Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen auf 380.000 im Jahr. Insbesondere kritisierte er die klimaschädlichen Kurzstreckenflüge, die auf die Bahn verlagert werden müssten. Er zog eine Verbindung zu den Fluglärm-Protesten an anderen deutschen und europäischen Flughäfen. Die Demonstration endete mit dem traditionellen Rundgang durch das Terminal sowie Wasser, Kreppel und Wein für die Protestierenden. Der vom Fluglärmbeauftragten Bernd-Olaf Hagedorn organisierte und von der VG Nieder-Olm finanzierte Bus brachte die Teilnehmenden sicher zurück.

Text: Bernd-Olaf Hagedorn
Foto: okalinichenko | Fotolia.com
6. Februar 2017

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55268 Nieder-Olm
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