Geldschein. Foto: aboutpixel.de | Nachbauer

Zuschuss für Stadecken-Elsheimer Telegrafenstation

Die Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim erhält rund 22.000 EUR vom Land Rheinland-Pfalz für die im vergangenen Jahr eröffnete Telegrafenstation am Windhäuserhof in Stadecken-Elsheim. Diese ist Teil der Rekonstruktion der ehemaligen Telegrafenlinie von Metz nach Mainz, welche zu Napoleons Zeiten von 1813 bis 1814 in Betrieb war.

Thomas Barth, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim, freut sich über die aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds und dem rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramm ELER stammenden Gelder: "Die Unterstützung durch öffentliche Zuschüsse hat maßgeblich dazu beigetragen, dieses Projekt zu verwirklichen. Darüber hinaus war es wirklich eine hervorragende gemeinschaftliche Leistung, den Telegrafenmast innerhalb von nur zehn Wochen zu errichten.", so Barth.

Auch Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und der Erste Beigeordnete Erwin Malkmus sehen dies so. Neben den Fördergeldern des Landes und der EU hat auch der Landkreis Mainz-Bingen im Rahmen der Ehrenamtsförderung die Maßnahme mit  20.000 EUR unterstützt. "Damit verbleiben nur rund ein Drittel der Gesamtkosten in Höhe von 60.000 EUR bei der Ortsgemeinde", erläutert der VG-Baudezernent Erwin Malkmus.

Ralph Spiegler ist sich zudem sicher, "dass mit dem Telegrafenmast ein neuer touristischer Anziehungspunkt innerhalb der Verbandsgemeinde Nieder-Olm entstanden ist, der hoffentlich viele Gäste anlocken wird." Schließlich habe man vom Hochplateau aus einen tollen Blick ins Selztal und über Rheinhessen. "Es lohnt sich also vorbei zu schauen!"

Foto: aboutpixel.de | Nachbauer
24. April 2017

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