Gemälde von Sibylle Kaspary

Ausstellung von Sibylle Kaspary : Du & Ich

Vom 10. bis 28. September zeigt die Verbandsgemeinde Nieder-Olm Werke von Sibylle Kaspary im Nieder-Olmer Rathaus. Zur Vernissage am Dienstag, 11. September um 17 Uhr sind Interessierte recht herzlich eingeladen.

Sibylle Kaspary setzt sich in ihren Werken immer wieder mit Farben, Formen, Materialien und Texturen auseinander. Nach Beendigung des Studiums der Kunstwissenschaften mit der Hauptklasse Malerei an der J.-W.- Goethe Universität in Frankfurt am Main im Jahre 1995, entstanden viele Acrylgemälde, Materialbilder und Objektserien.  Ihre Gemälde zeigen meist einen sehr farbigen, geschlossenen Farbauftrag in Acryl auf Leinwand und stellen oftmals Bildsujets in organischen Formen dar. Aber auch Wolle, Stoff, Gips, Spiegelscherben, Sand, Fell, Leder und Holz sind Werkstoffe, die bei den Materialbildern und Objekten Verwendung finden. 

In dieser Art arbeitete Sibylle Kaspary zwanzig Jahre lang fast ausschließlich abstrakt (Auftragsarbeiten ausgenommen, die auch Landschaften, Stillleben, etc. darstellen). Es entstanden Serien mit Titeln wie: „Farbfelder“, „Elemente“, „Wood´n Wolls“, „Organics“ oder „Ornamente“, die alle ein bis zwei Jahre auf Ausstellungen zu sehen sind. 

Erst nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der Renaissancemalerei, begann Sibylle Kaspary im Jahr 2017 ausschließlich gegenständlich zu malen und zwar in Form von Blumenarrangements und historischen Porträts. 

Inspiriert von der Porträtmalerei, fällt Kaspary ein, dass auch in früheren Jahren immer wieder Darstellungen von Menschen entstanden sind, eingebettet in der Technik der jeweiligen Serie. 

Für die aktuelle Ausstellung „Du & Ich“ hat sie all´ diese Menschendarstellungen zusammengetragen - eine Auswahl an Acryl- und Materialbildern, welche sich auf vielfältige und sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema "Mensch" auseinandersetzen. Der Betrachter wird eingeladen Unterschiedliches sowie Verbindendes zwischen den einzelnen Darstellungen - und sich selbst - zu entdecken. 

Mag dabei zunächst die enorme Vielgestaltigkeit der einzelnen Menschendarstellungen ins Auge fallen, kann der Betrachter auf den zweiten Blick sehr wohl einen roten Faden, eine Verwandtschaft der Bilder untereinander erkennen und es wird klar: Ohne den „Vorfahren“ hätte der „Nachfahre“ nicht entstehen können. Das ist in der Kunst von Sibylle Kaspary so wie auch in unserem Leben.

16. August 2018

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