Hitzewelle: Thermometer und ein Glas Wasser. Foto: stock.adobe.com | jozsitoeroe

Kein Ende in Sicht – Hitzewelle in Mainz-Bingen

Hohe Temperaturen, tropische Nächte, kein absehbares Ende der Hitzewelle in Sicht. Bereits in den vergangenen Tagen konnten wir die für den Landkreis Mainz-Bingen sehr warmen Temperaturen spüren. Auch für die kommenden Tage sind wieder hochsommerliche Werte gemeldet. Aber was tun gegen die Hitze? 

Die Abteilung für Gesundheits- und Veterinärwesen des Landkreises spricht einige Empfehlungen aus. Die aller wichtigste Regel lautet: Viel trinken, vor allem Wasser! Anstrengungen und sportliche Aktivitäten sollten reduziert und in den Mittagsstunden vermieden werden. Außerdem heißt es morgens kräftig durchlüften, luftige Kleidung tragen und starke Sonne meiden. An Verwandte und Personal von Pflege- und Betreuungseinrichtungen wird appelliert, auf die Signale von Seniorinnen und Senioren ganz bewusst zu achten.  Denn die Sommerhitze macht älteren Menschen oft zu schaffen. 

Hohe Temperaturen werden aber nicht nur für die Menschen zu einer Belastung. Die Untere Naturschutzbehörde erinnert daran, dass man auch die Tiere stets im Blick behalten sollte.  Vögel, Igel und andere heimische Tiere suchen nach Wasserstellen, da Pfützen und kleinere Gewässer im Freien nach und nach austrocknen. Mit dem Aufstellen einer flachen Wasserschale sei den Tieren schon viel geholfen.   

Zudem besteht in vielen Regionen aufgrund der Trockenheit aktuell verschärfte Wald-und Flächenbrandgefahr. Der Brand-und Katastrophenschutz im Landkreis Mainz-Bingen hält an: Besonders aufmerksam sein und die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Der Umgang mit offenem Feuer oder das Rauchen im Wald ist, unabhängig von den ausgegebenen Waldbrandgefahrenstufen, extrem gefährlich und untersagt. Es ist dringend geboten, bei den ersten Anzeichen einer Brandentwicklung sofort die Feuerwehren zu verständigen (Notruf 112). Von gefährlichen, eigenständigen Löschversuchen wird ausdrücklich abgeraten. Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger ist vielmehr bei der Vorsorge gefragt.

Text: Pressestelle des Landkreises Mainz-Bingen
Foto: stock.adobe.com | jozsitoeroe
31. Juli 2018

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