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Neue Mitarbeiterinnen im Rathaus

Am 1. Mai haben gleich zwei Mitarbeiterinnen ihren Dienst bei der Verbandsgemeinde Nieder-Olm angetreten: Jana Brandstäter übernimmt den Bereich Klimaschutz, während Claudia Grieshaber Nachfolgerin von Jugendpfleger Georg Schatz wird.

Claudia Grieshaber wird neue Jugendpflegerin

Wenn Claudia Grieshaber ab dem 1. August die Verantwortung im Jugendbüro der Verbandsgemeinde Nieder-Olm übernimmt, dann endet zugleich auch die über 15-jährige Ära ihres Vorgängers Georg Schatz, der seit dem 1. Januar 2003 dieses Amt inne hatte. 

Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm dankte Georg Schatz für seine hervorragenden Leistungen in der Jugendarbeit und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Claudia Grieshaber. 

"Nach dem Ferienpass ist vor dem Ferienpass", so lautet das Credo der Jugendpflege, die einen Großteil des Jahres mit der Planung und Koordination des großen Ferienprogramms in den Sommerferien beschäftigt ist. Und so wird auch Grieshaber schon bald mit den Planungen für 2019 beginnen müssen, während ihr Vorgänger im wohlverdienten Ruhestand weilt. 

Die 34-jährige wird auf jeden Fall weiterhin auf die bewährten Veranstaltungen bauen, unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Veränderungen: "Gerade der Wunsch nach Betreuung der Kinder in Ferienzeiten wird immer größer, während die Nachfrage an offener Jugendarbeit, wie man sie früher fast überall in den Jugendtreffs hatte, nachlässt.“ 

Den Grund dafür sieht Grieshaber darin, dass immer mehr Mütter und Väter voll in den Beruf eingespannt sind und es sehr schwierig ist, die gesamten Ferienzeiten abzudecken.  

Diese Tatsache müsse man bei den Planungen selbstverständlich berücksichtigen und Akzente ggf. verschieben, auch wenn die Verbandsgemeinde bereits heute vergleichsweise gute Betreuungsmöglichkeiten in Sommer-, Herbst- und Osterferien anbiete.

Zu den Aufgaben von Claudia Grieshaber wird es zudem auch gehören, die Jugendvertretung, die den Jugendlichen im Verbandsgemeinderat und in den Ortsgemeinderäten ein Mitspracherecht gibt, wieder zu reaktivieren. Hier ist es in den vergangenen Jahren schwierig gewesen, die Jugendlichen zur Mitarbeit zu bewegen. Ein neuer Anlauf für die Wahl der Vertretung soll im kommenden Jahr gestartet werden.


V.l.n.r. Claudia Grieshaber, Georg Schatz, Jana Brandstäter und Bürgermeister Ralph Spiegler


V.l.n.r. Claudia Grieshaber, Georg Schatz, Jana Brandstäter und Bürgermeister Ralph Spiegler


Jana Brandstäter: Klimaschützerin aus Leidenschaft

Seit dem 1. Mai dieses Jahres ist Jana Brandstäter neue Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Sie folgt damit auf Tatiana Herda Muñoz, die im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist, wie Bürgermeister Ralph Spiegler und der Erste Beigeordnete Erwin Malkmus erläutern.

Brandstäter, Jahrgang 1992, ist Klimaschützerin aus Leidenschaft: "Schon mit zwölf Jahren habe ich mir Gedanken gemacht, woher der Strom kommt und was mit dem Atommüll passiert." Da war es naheliegend, dass sie nach ihrem Abitur einen Studiengang in regenerativer Energiewirtschaft an der TH Bingen belegt hat. "Damals war dies der erste Studiengang dieser Art in Deutschland", sagt die Klimaschutzmanagerin. Er sei in Folge der schrecklichen Ereignisse rund um Fukushima entstanden. Im Anschluss absolvierte sie den Master in Energiewirtschaft an der Hochschule in Darmstadt.

Jana Brandstäter baut auf der Arbeit ihrer Vorgängerin auf, möchte jedoch bewusst auch eigene Akzente setzen. Mit vielfältigen Projekten möchte sie die Öffentlichkeit noch mehr für das Thema des lokalen Klimaschutzes sensibilisieren. Durch unterschiedliche Aktionen auf verschiedenen Ebenen sollen alle Schichten der Gesellschaft zum Mitmachen erreicht werden.

Zu den jüngsten Projekten gehörte zum Beispiel die Teilnahme am Stadtradeln, bei dem durch die bewusste Nutzung des Fahrrades CO2 eingespart wurde. Stolz erzählt Brandstäter, dass eine von ihr initiierte Gruppe im Aktionszeitraum 5.247 km zurückgelegt hat.

Auch die Insektenschutzprogramme "Blühende Wiesen" und "Lebendige Gärten", die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen sollen und in der Bevölkerung großen Anklang erfahren, fallen in Brandstäters Zuständigkeitsbereich.

Daneben kümmert sie sich um den Aufbau eines internen Energiecontrollings, um zu ermitteln, wie effektiv die einzelnen Energiesparmaßnahmen sind. Außerdem stehen die Anschaffung einer VG-eigenen E-Mobilitätsflotte sowie der Ausbau des Ladesäulennetzes auf ihrer Agenda.

9. Juli 2018

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