Foto von der Selztal-Terroir-Route

Tourismus soll gestärkt werden

Spitzenweine und hügelige Landschaften sind die Markenzeichen Rheinhessens und zugleich die Zugpferde im hiesigen Tourismus. Damit die vorhandenen Potenziale optimal entwickelt werden können, lässt die Verbandsgemeinde Nieder-Olm ein Tourismuskonzept durch die Experten der BTE Tourismus- und Regionalberatung erstellen.

"Am Ende", so Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, "werden wir ein tragfähiges Tourismuskonzept mit einem detaillierten 5-Jahres-Plan in der Hand haben." Ziel sei es, neben Tagesgästen vermehrt auch Kurzurlauber anzulocken. 

Davon profitieren würden in erster Linie Winzer, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe. "Aber auch alle anderen können sich an einer verbesserten Infrastruktur durch neu entstehende Freizeitangebote oder auch an zusätzlichen Arbeitsplätzen erfreuen", so der Bürgermeister.

Mit Gerd Fischer wurde bei der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zu Jahresbeginn ein hauptamtlicher Ansprechpartner für Tourismusfragen installiert. Ihm zur Seite stehen mit Daniela Debo-Siegling und Dunja Paulitschek zwei erfahrene Mitarbeiterinnen.

Ralph Spiegler:
"Mit den Hiwweltouren in Zornheim und Stadecken-Elsheim haben wir bereits schon heute tolle touristische Angebote. Außerdem gibt es in unserer Verbandsgemeinde Spitzenwinzer mit hervorragenden Weinen. Nun müssen wir sehen, wie wir dies optimal vermarkten und so ausbauen können, damit möglichst viele Menschen davon profitieren."

Die Erstellung des Konzepts soll in mehreren Stufen erfolgen. "Am Anfang steht eine Bestandsanalyse, die zunächst alle vorhandenen Angebote bündelt", erläutert Fischer. Anschließend sollen deren Potenziale herausgearbeitet und vorhandene Defizite aufgedeckt werden. Letztendlich werde ein Aufgabenkatalog erarbeitet, der in den kommenden Jahren umgesetzt werden könne. 

Erfolgen soll dies aber keineswegs im stillen Kämmerlein. "Nur, wenn ein breiter Konsens besteht und das Konzept von vielen Beteiligten getragen wird, kann es erfolgreich sein", so Spiegler. Deshalb sei man darauf bedacht, möglichst früh Vertreter aus den einzelnen Ortsgemeinden und der Stadt Nieder-Olm sowie der Tourismusbranche einzubinden, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.  

Als Zeitrahmen für die Erstellung des Arbeitspapieres sind sechs bis acht Monate vorgesehen. "Voraussichtlich zum Ende des Jahres kann sich der Verbandsgemeinderat dann mit der Frage der Umsetzung befassen", so Ralph Spiegler.

Ansprechpartner für Tourismusfragen:
Gerd Fischer | | Tel. 06136 69113

14. Februar 2018

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