Nachtflugverbot. Foto: cirquedesprit | Fotolia.com

Zahlreiche Nachtflüge zu Jahresbeginn

Die Störung der Nachtruhe bleibt auch in den ersten beiden Monaten von 2018 ein gravierendes Thema. Nach einer Auswertung der Daten des Deutschen Fluglärmdienstes (DFLD) durch Fluglärmbeauftragten Bernd-Olaf Hagedorn sind im Januar und Februar 62 Flugbewegungen zwischen 23:00 Uhr und 05:00 Uhr registriert worden.

Allein 28 Mal war Ryanair der nächtliche Störer. Aber auch andere Fluggesellschaften haben im Windschatten des Billigfliegers ihre Flugpläne so eng gestrickt, dass die Landungen nach 23:00 Uhr zunehmen. Nachtflüge kamen insgesamt an 36 Tagen vor. Nur 26 Nächte blieben in den beiden eigentlich verkehrsarmen Wintermonaten ungestört. 

Die Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen hat jetzt einen Musterbrief entworfen, mit dem sich von Nachtflügen betroffene Bürgerinnen und Bürger beim hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir über die hohe Zahl der Nachtflüge beschweren können. Der Musterbrief kann auf der Homepage der Verbandsgemeinde Nieder-Olm heruntergeladen oder beim Fluglärmbeauftragten angefordert werden, Tel: 06136/69238, .

„Die zunehmenden Nachtflüge mit dem Hauptverursacher Ryanair gefährden zunehmend unsere äußerst knapp bemessene Nachtruhe. Durch Proteste der Bürgerinnen und Bürger muss der Druck auf den Hessischen Verkehrsminister aufrecht erhalten werden, gegen die Verstöße gegen das nächtliche Start- und Landeverbot auf dem Frankfurter Flughafen vorzugehen“, unterstreichen Bürgermeister Ralph Spiegler und der 1. Beigeordnete Erwin Malkmus.

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6. März 2018

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