Das Nieder-Olmer Gewerbegebiet ist das größte in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm.

In den Gewerbegebieten pulsiert es

Handel, Handwerk, Dienstleistung – das sind die Wirtschaftszweige, für die die prosperierende Verbandsgemeinde Nieder-Olm steht. Von den insgesamt gemeldeten fast 3000 Betrieben haben sich rund ein Fünftel dem Handel verschrieben.

Gleich dahinter folgt das Handwerk in verschiedenster Ausrichtung: Schreiner, Zimmerer, Bauunternehmen, Installateure, Maler, Schlosser – alles ist vertreten. Nicht alles in einem Ort. Aber insgesamt gibt es schon eine Auswahl an regionalen Betrieben für den Hausbau oder die Sanierung der Immobilien. Zum Vergleich: Das produzierende Gewerbe bietet hier gerade mal knapp 30 Prozent der Jobs an.

Dennoch gibt es eine Menge Arbeitsplätze in der Verbandsgemeinde. Laut statistischem Landesamt etwa 6000, die von in der VG lebenden oder von einpendelnden Arbeitnehmern besetzt sind. Die Verbandsgemeinde ist also auch auf diesem Sektor hoch attraktiv, denn viele ihrer Bewohner finden hier ein Auskommen. Die meisten dieser Arbeitsplätze befinden sich in der Stadt Nieder-Olm und in Klein-Winternheim. Die großen Gewerbegebiete dort – in Nieder-Olm entlang der Ingelheimer Straße, in Klein-Winternheim vor allem „Am Berg“ - haben einen nahezu perfekten Zugang zur Autobahn 63. 

Dabei sind auch Mitspieler auf dem internationalen Parkett speziell in Nieder-Olm angesiedelt, wie etwa die Tracoe Medical GmbH, die Firma Becker Design, die Logistiker von Geodis und Mercedes Benz. In der Innenstadt liegt zudem das Firmengelände des Saftherstellers Eckes-Granini. Aus den ehemals landwirtschaftlich geprägten Dörfern rund um Nieder-Olm sind mittlerweile wirtschaftlich starke Kommunen geworden. Kleinere Gewerbegebiete decken den örtlichen Bedarf, meist mit Handwerkern oder Gewerbetreibenden, denen es im Ort zu eng wurde.

Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine große Rolle.Das bäuerliche Leben gehört aber dennoch weiterhin fest dazu. Und rein flächenmäßig ist die Landwirtschaft nach wie vor tonangebend: Von den 73 Quadratkilometern VG-Erde werden immerhin rund 70 Prozent, also 52 Quadratkilometer, landwirtschaftlich genutzt – vor allem Korn, Zuckerrüben, Spargel, Obstbau und natürlich Wein auf etwa 12 Quadratkilometern Wingert werden angebaut. Der Wein ist dabei auch identitätsstiftend, vor allem in Essenheim, Stadecken-Elsheim, Jugenheim, Ober-Olm und Zornheim, die sich alle als Weinbaugemeinden verstehen.

UNTERNEHMEN
Die meisten Betriebe sind selbstständige Einzelunternehmen ohne Mitarbeiter. Es existieren rund 200 landwirtschaftliche Betriebe auf dem Gebiet der VG. Rund 10.000 Menschen aus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm arbeiten außerhalb der VG.
Zahlen: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Bildunterschriften (von oben nach unten):
1. Das Nieder-Olmer Gewerbegebiet ist das größte innerhalb der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
2. Die Landwirtschaft spielt nch wie vor eine große Rolle.

Aus der Broschüre "Mitten in Rheinhessen". Kostenlos erhältlich im Rathaus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm oder online.

Text: Bardo Faust
25. Februar 2019

Kommentar verfassen
No comments available.
Cookies optimise the provision of our services. By using our services you agree that we use cookies.
Einverstanden