Flugzeug im Landeanflug. Foto: stock.adobe.com | Joachim Kreft

Lauter Fluglärm-Protest am Frankfurter Flughafen

Gut 40 fluglärmgeplagte Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Nieder-Olm nahmen an der Busfahrt zur 300. Montagsdemonstration gegen Fluglärm teil. Wegen langer  Staus rund um Essenheim, Nieder-Olm, Klein-Winterheim und der A63 erreichte der Bus den Frankfurter Flughafen nur mit einiger Verspätung.

Gemeinsam mit rund 1.500 Demonstrierenden zelebrierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der VG den Start der Aktion „Deutschland fliegt nicht“ (www.deutschland-fliegt-nicht.de) und beteiligten sich an den Darbietungen der Chöre und dem traditionellen Rundgang durch das Terminal A. 

Ihr Protest richtet sich nicht nur gegen Fluglärm sondern auch gegen die Ultrafeinstaub- und Klimabelastung durch an- und abfliegende Flugzeuge. Darüber hinaus fordern sie die Einhaltung des bestehenden Nachtflugverbots bzw. die Ausweitung der gesetzlichen Nachtruhe von 22:00 bis 06:00 Uhr und die Begrenzung der Flugbewegungen. 

Der Beitrag „Nicht um jeden Preis!“ des Mainzer Kabarettisten Lars Reichow kann unter https://kurzelinks.de/x1xd nachverfolgt werden. Die Aufnahme des Videografen Julian Wulf gibt einen guten Eindruck vom Verlauf des denkwürdigen Demo-Jubiläums.  

Der Fluglärmbeauftragte der VG Nieder-Olm, Bernd-Olaf Hagedorn, begrüßte die Fluglärm-Demonstranten im Bus im Namen der VG. Er entschuldigte sich für die entstandene Verspätung bei der Reise zum Flughafen. „Ich freue mich, dass Sie sich an diesem Montag trotz widriger Umstände die Zeit nehmen und die Geduld aufgebracht haben, um ein lautstarkes Zeichen gegen die Politik von Fraport setzen, die die Menschen in der ganzen Region erheblich gesundheitlich belastet“, so Hagedorn.

Text: Bernd-Olaf Hagedorn
Foto: stock.adobe.com | Joachim Kreft
18. November 2019

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