Eine Hand hält ein Handy. Foto: stock.adobe.com | iHaMoo

Spione in der Hosentasche

Smartphones und Apps sind die Standbeine der mobilen Internet-Nutzung. Sie sind persönliche Begleitgegenstände wie Geldbörsen, Brillen oder Armbanduhren. Wie diese begleiten die Geräte ihre Besitzer auf Schritt und Tritt.

ie digitalen Alleskönner verfügen dabei über ein umfangreiches Wissen über ihre Besitzer und deren soziales Umfeld: Kontaktdaten, Termine, Kommunikations- und Nutzungsverhalten, Aufenthaltsorte, Konsumgewohnheiten, Interessen und Vorlieben. Es lohnt, sich einmal klarzumachen, was Smartphones über ihre Besitzer alles wissen.

Diese Informationen stammen meist aus den so genannten "Apps", die ein Smartphone erst smart werden lassen. 1,8 Milliarden dieser Apps wurden in Deutschland im Jahr 2017 auf mobile Systeme geladen.Häufig werden diese Daten aber auch ohne Einwilligung der Nutzer erhoben und hinter deren Rücken an Dritte übermittelt und zu teils fragwürdigen Zwecken genutzt.

Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine Reihe von Apps in einer Weise auf Daten des Smartphones zugreifen, die die Nutzer so nicht erwarten. Etwa, wenn eine Anwendung, die eine bloße Taschenlampenfunktion bietet, auf das Adressbuch, die Telefonliste, den Standort des Nutzers oder die von ihm besuchten Webseiten zugreift - ohne den Nutzer darüber zu informieren oder um Erlaubnis zu fragen.

Diese Anleitung zeigt, wie Sie heimliche Datenzugriffe erkennen und was Sie dagegen tun können.

Quelle: https://www.datenschutz.rlp.de/de/themenfelder-themen/spione-in-der-hosentasche/ - redaktionelle Anpassung bei Anzahl der Apps
Foto: stock.adobe.com | iHaMoo
27. November 2019

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