Ein Mensch trägt eine Papiertüte mit einem Fragezeichen auf dem Kopf. Foto: stock.adobe.com | oatawa

Warum Rathaus und Bürgerbüro auch weiterhin ausschließlich mit Terminvergabe arbeiten

Die Coronapandemie hat ihre Spuren hinterlassen und zahlreiche, bislang bewährte Abläufe, grundlegend verändert. Viele der Maßnahmen sind notwendig, um eine erneute Verbreitung des Virus zu vermeiden. Eine bei der Verbandsgemeindeverwaltung Nieder-Olm getroffene Regelung ist, dass der Zutritt zum Rathaus ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist.

Der Terminplan ist eng getaktet und an der Anzahl der vorhandenen Sachbearbeiterplätze ausgerichtet. Ziel ist es, innerhalb des Rathauses persönliche und enge Kontakte zwischen Bürgern zu vermeiden. Aus diesem Grund wird schon bei der telefonischen Erstaufnahme ermittelt, ob eine Angelegenheit zwingend im Rahmen einer persönlichen Vorsprache erledigt werden muss oder ob eine Klärung auch auf anderem Wege möglich ist. 

Zudem wird bei der Terminvergabe versucht, eine Priorisierung vorzunehmen, sodass man in dringenden Angelegenheiten auch kurzfristig einen Termin bekommen kann. 

Besonders betroffen ist der Bereich mit den meisten Bürgerkontakten: das Bürgerbüro. Aufgrund der geltenden Einschränkungen können Anträge dort leider nicht in der gewohnten Frequenz bearbeitet werden. Dennoch müssen die Bürgerinnen und Bürger keine Angst haben, wenn z.B. der Personalausweis abgelaufen ist oder eine Ummeldung nicht fristgerecht erfolgen kann. Denn wer erklärt, dass eine Ausweisverlängerung oder eine Ummeldung aufgrund der Coronapandemie nicht erfolgen konnte, der hat kein Bußgeld zu befürchten. Dafür sorgen zahlreiche während der Pandemie erlassene Sonderregelungen. 

Gleichwohl wird versucht, allen Bürgerinnen und Bürgern, die Angelegenheiten unter persönlicher Vorsprache erledigen müssen, zeitnah einen Termin zuzuteilen. Die Wartezeit hierfür beträgt aktuell ca. vier Wochen. 

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist sich bewusst, dass es für die Bürgerinnen und Bürger durch die getroffenen Maßnahmen aktuell zu Einschränkungen und Unannehmlichkeiten kommt. Im Interesse der Gesundheit und zur Vermeidung von Infektionsherden bestehen jedoch keine anderen Möglichkeiten. Sobald es die äußeren Umstände wieder zulassen, wird der Zutritt zum Rathaus weiter gelockert und schrittweise zum Normalbetrieb übergegangen. Dann sind auch wieder spontane Vorsprachen ohne vorherigem Termin möglich.

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26. Juni 2020

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