Verbreiteter Lärmteppich - Flugzeuge Foto: stock.adobe.com | inueng

Verbreiteter Lärmteppich

Die Fluglärmkommission für den Flughafen Frankfurt hat auf ihrer letzten Sitzung am 17. Februar 2021 die Erprobung eines neuen Anflugverfahrens beschlossen. 

Bereits seit dem 1. März soll eine neue Anfluggrundlinie südlich der bisherigen Anflüge tagsüber getestet werden.Bei Ostwind verläuft die zusätzliche Anfluggrundlinie parallel zum bisherigen Anflug auf einer Linie südlich von Stadecken-Elsheim und nördlich der Stadt Nieder-Olm durch die Verbandsgemeinde. Entlastet werden voraussichtlich Essenheim, Ober-Olm und Klein-Winternheim, zusätzlich belastet voraussichtlich Stadecken-Elsheim und die Stadt Nieder-Olm.

Geflogen wird der neue, sogenannte Segmented Approach mit Hilfe eines Satellitennavigationssystems. Da nicht alle Flugzeuge mit dem System ausgestattet sind, bleibt der alte Anflug erhalten. Der Lärmteppich durch Anflüge bei Betriebsrichtung Ost wird also nach Süden hin verbreitert. Der neue Anflug kann nur bei geringem Verkehrsaufkommen genutzt werden, da am Rhein mit einer S-Kurve auf die Landebahnen eingedreht werden muss. Geflogen werden soll der neue, sogenannte Segmented Approach tagsüber von 05:00 bis 07:00 Uhr, von 13:00 bis 18:00 Uhr und von 20:00 bis 23:00 Uhr.

Der Fluglärmbeauftragte Bernd-Olaf Hagedorn bittet die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde, ihm ihre Erfahrungen mit dem neuen Anflug mitzuteilen: Tel: 0160 2062706, , möglichst mit genauem Datum und genauer Uhrzeit.

Über die Verbandsgemeinde Homepage können weiterhin Fluglärmbeschwerden direkt an den Frankfurter Flughafen gesendet werden: www.vg-nieder-olm.de/vg_niederolm/Bürgerservice/Fluglärmbeauftragter/Fluglärmbeschwerden/ 

Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm tritt weiterhin dafür ein, dass eine echte Fluglärmentlastung nur durch eine Reduzierung der Flugbewegungen, größere Überflughöhen und steilere An- und Abflüge erreicht werden kann, so Bürgermeister Ralph Spiegler, die 1. Beigeordnete Doris Leininger-Rill und der Fluglärmbeauftragte Bernd-Olaf Hagedorn.

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Text: Bernd-Olaf Hagedorn
2. März 2021/MB

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