Wahlhelfer gesucht. Foto: stock.adobe.com | Torbz

Wer bei der Landtagswahl helfen will: Bitte melden! – Aufruf zur Briefwahl

Wahltage sind Feiertage der Demokratie - und der nächste steht schon vor der Tür: Am Sonntag, 14. März wird der Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt, in den Kommunen des Landkreises Mainz-Bingen laufen daher die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. 

Damit Wahltage ordnungsgemäß ablaufen können, braucht es am Ende aber vor allem eines: genügend Wahlhelfer. In nahezu allen Mainz-Binger Kommunen werden noch engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die am 14. März sowohl tagsüber im Wahllokal als auch abends beim Auszählen der Stimmen mithelfen wollen. Zudem erhält jeder Freiwillige eine Erfrischungspauschale.
Eine besondere Herausforderung für die Wahlbüros in den Kommunen ist es derzeit natürlich, den Urnengang unter Pandemiebedingungen zu planen und zu organisieren. Denn klar ist: Sowohl den Wählerinnen und Wählern als auch dem ehrenamtlichen Personal soll größtmöglicher Schutz geboten werden. Beim Landeswahlleiter wurde hierzu ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt, in dem zum Beispiel bei bisher kleineren Wahllokalen der Umzug in größere Wahlräume als Anforderung aufgelistet ist, um trotz Pandemie die Öffentlichkeit gewährleisten zu können. Zudem sollen Spuckschutze aufgebaut und Masken an die Helferinnen und Helfer verteilt werden. Desinfektionsmittel und die Einhaltung der AHA-Regeln sind selbstverständlich ebenfalls vorgeschrieben. Das Konzept wird bis zum Wahltag fortgeschrieben und den jeweils aktuellen Gegebenheiten angepasst. 

Um möglichst Kontakte am Wahltag zu vermeiden, bietet sich im Hinblick auf die Landtagswahl auch die Möglichkeit zur Briefwahl an, die nach Versendung der Benachrichtigung bei den Wahlbüros der jeweiligen Verbandsgemeinde oder Stadt beantragt werden kann.  Dies soll online oder postalisch geschehen, um auch hier unnötige Kontakte zu vermeiden. Die konkrete Vorgehensweise wird auf der Wahlbenachrichtigung erläutert sein. Die Bürgermeister der sechs Verbandsgemeinden Bodenheim, Nieder-Olm, Rhein-Selz, Rhein-Nahe, Sprendlingen-Gensingen, Gau-Algesheim und der verbandsfreien Gemeinde Budenheim sowie die Oberbürgermeister der Städte Bingen und Ingelheim werben mit Blick auf die Pandemie gemeinsam mit der Landrätin ausdrücklich dafür, per Brief zu wählen. 

Bürgerinnen und Bürger, die sich für einen Wahldienst in ihrer Heimatgemeinde interessieren, können sich neben den hauptamtlichen Vertretern ihrer Kommune auch an ihren jeweiligen Orts- oder Stadtbürgermeister wenden. Für die gesamte Verbandsgemeinde Nieder-Olm steht Ihnen auch Gerhard Ott von der Verbandsgemeindeverwaltung unter bzw. unter 06136 69108 zur Verfügung.

Text: Kreisverwaltung Mainz-Bingen / Verbandsgemeinde Nieder-Olm
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29. Januar 2021

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