Hecke schneiden. Foto: stock.adobe.com | Pixavril

Zeitraum für Heckenschnitt endet bald

Die Tage werden wieder länger und mit dem Frühling steht auch bald die Brutzeit unserer heimischen Vögel vor der Tür. In der Zeit vom 01. März und dem 30. September dürfen daher laut Bundesnaturschutzgesetz grundsätzliche keine Hecken, lebende Zäune, Gebüsche oder andere Gehölze geschnitten werden.

Neben schonenden Form- und Pflegeschnitten zur Beseitigung des Zuwachses und verkehrsgefährdender Situationen sind in diesem Zeitraum lediglich Rückschnitte an Obstbäumen im Garten oder auf Obstplantagen erlaubt.

Durch zu breit oder zu hochwachsende Hecken an Straßen, insbesondere an Kreuzungen oder Einmündungen, sowie Fuß- und Radwegen kommt es allerdings immer wieder zu Behinderungen im Straßenverkehr.

Grundstückseigentümer sind verkehrssicherungspflichtig und haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs ihrer Begrünung entstehen. Aus diesen Gründen sind Hecken, Sträucher oder Bäume im Bereich von Straßenleuchten, Verkehrszeichen oder Kreuzungen soweit zurückzuschneiden, dass diese in ihrer Funktion nicht behindert werden und gut einsehbar sind. Zudem dürfen Begrünungen an Rad- oder Gehwegen bis zu einer Höhe von 2,50 m und an Straßen bis zu einer Höhe von 4,50 m nicht über die Grundstücksgrenze ragen.

Die Straßenbaubehörde bittet alle Grundstückseigentümer, auch zur Vermeidung etwaiger haftungsrechtlicher Ansprüche, die Anpflanzungen entlang von öffentlichen Verkehrsflächen zurückzuschneiden.

Foto: stock.adobe.com | Pixavril
26. Januar 2021

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