Sternsinger bringen Segen und Freude ins Rathaus Nieder-Olm
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsingerinnen und Sternsinger von Tür zu Tür ziehen. So steht 2026 inhaltlich vor allem der Einsatz gegen Kinderarbeit im Mittelpunkt. Mit funkelnden Kronen, Sternen, prächtigen Gewändern und Liedern auf den Lippen zogen acht Kinder und deren Begleitungen durch das Verwaltungsgebäude, klebten dabei den Segen über die (Büro-)Türen und sammelten Spenden für den Kampf gegen Kinderarbeit. Empfangen wurden sie von Doris Leininger-Rill, der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, und Ute Breivogel, der Büroleitung.
„Der Besuch der Sternsingerinnen und Sternsinger gehört für uns ganz selbstverständlich zum Jahresanfang dazu. Es ist jedes Jahr aufs Neue schön zu sehen, mit wie viel Freude und Ernsthaftigkeit die Kinder den Segen ins Rathaus bringen. Ich finde es klasse, dass sie das Dreikönigssingen mit einem klaren Appell, Kindern weltweit bessere Bildungs- und Lebensbedingungen zu ermöglichen, verbinden“, sagt Doris Leininger-Rill, Erste Beigeordnete der VG Nieder-Olm.
Aufzeichnungen zufolge wird das Sternensingen seit dem Mittelalter praktiziert und ist seit jeher ein Brauch, welcher wortwörtlich Türen öffnet und Menschen zusammenbringt. So auch in der VG Nieder-Olm, wo der Besuch der Sternsinger der Startpunkt in ein neues Jahr voller Zuversicht und Hoffnung ist.

