Rund 45 Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen folgten der Einladung des fünfköpfigen „Team Ehrenamt“, bestehend aus Ute Breivogel, Kathleen Dollmann, Ulrike Wolff, Raimund Bangel und dem Ehrenamtsbeauftragten Eric Schmahl. Durch die Veranstaltung führte Moderatorin Daniele Darmstadt.
„Wir als Team Ehrenamt konnten sehr viele positive Eindrücke aus der ersten Ehrenamtskonferenz in unserer Verbandsgemeinde mitnehmen. Die große Beteiligung und der offene Austausch zeigen, wie wichtig dieses Format ist“, zieht der Ehrenamtsbeauftragte Eric Schmahl ein erstes Fazit. Nun gelte es, die zahlreichen Anregungen und Ideen zu strukturieren und zu prüfen, welche Projekte als Nächstes angegangen werden können.
Einen zentralen Bestandteil der Ehrenamtskonferenz bildeten die Gruppenarbeiten, bei denen sich die Teilnehmenden vier Themengruppen zuordnen konnten: Wertschätzung und Würdigung, Vernetzung und Synergien, Öffentlichkeitsarbeit sowie Fördermöglichkeiten. Anhand von Leitfragen erarbeiteten die Gruppen konkrete Anregungen und Wünsche an Politik und Verwaltung, die anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert wurden.
Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war ein Impuls zur Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt, den Ursula Erb zur Mittagszeit gab. In ihrem Beitrag zeigte sie praxisnah auf, vor welchen Herausforderungen das Ehrenamt bei der Gewinnung junger Engagierter steht und welche Ansätze helfen können, neue Zielgruppen anzusprechen und langfristig zu binden.
„Die Gruppenarbeiten haben dem Team Ehrenamt die Möglichkeit gegeben, die Ergebnisse unserer Umfrage ‚Was braucht unser Ehrenamt?‘ zu vertiefen. Jetzt liegen uns nicht nur Zahlen und Fakten vor, sondern klar formulierte Wünsche und Erwartungen an Politik und Verwaltung“, so Schmahl weiter. Das Team Ehrenamt werde die Ergebnisse nun gemeinsam auswerten, priorisieren und das Ehrenamt über die nächsten Schritte auf dem Laufenden halten. „Schon jetzt möchten wir uns für den äußerst offenen und konstruktiven Austausch bedanken und freuen uns darauf, die Ergebnisse der ersten Ehrenamtskonferenz in konkrete Maßnahmen umzusetzen“, so der Ehrenamtsbeauftragte abschließend.

